#014 Gut älter werden in Premnitz

Shownotes

Eine lebenswerte Stadt ist eine Stadt für alle Generationen.

In dieser Folge von nextPremnitz34 richten wir den Blick auf die ältere Generation und die zahlreichen Angebote, die Premnitz und das Havelland für Seniorinnen und Senioren bereithalten.

Wir sprechen über:

  • den Seniorenbeirat Premnitz als Interessenvertretung der älteren Generation
  • die Soziale Anlaufstelle als Unterstützung bei Anträgen, Formularen und Alltagshilfen
  • Beratungsangebote für ein selbstbestimmtes Leben im Alter
  • regelmäßige Sport- und Bewegungsangebote wie Gymnastikkurse und das Havelländische Seniorensportfest
  • die Bedeutung sozialer Begegnungen für Gesundheit und Lebensqualität
  • digitale Teilhabe und Schulungsangebote, die älteren Menschen den Zugang zu Internet und digitalen Dienstleistungen erleichtern
  • das Zusammenspiel von Ehrenamt, Vereinen und kommunalen Einrichtungen
  • die Frage, wie Premnitz den demografischen Wandel aktiv gestalten kann

Diese Folge zeigt: Eine älter werdende Gesellschaft ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Chance. Mit den richtigen Angeboten können Erfahrung, Engagement und Gemeinschaft das Leben in Premnitz nachhaltig bereichern.

Mehr Infos auch unter: https://www.premnitz.de/seite/317556/der-seniorenbeirat-der-stadt-premnitz.html https://www.premnitz.de/dienstleistung/anzeigen/id/101971994/freizeitangebote-f%C3%BCr-seniorinnen-und-senioren.html http://future-care-brb.de/haus-im-winkel/ https://www.digital-kompass.de/aktuelles/projektvorstellung-aktiv-und-digital-brandenburg https://ksb-havelland.de/category/projekte/seniorensport/

👉 Abonniere nextPremnitz34 und begleite uns auf der Reise in die Zukunft unserer Stadt. Denn: Die Zukunft beginnt jetzt - direkt vor unserer Haustür.

Redaktion: Christopher Weiß, in Zusammenarbeit mit NotebookLM Produktion: STRÖM New Audio Culture, www.stroem.media

🎧 Transparenzhinweis: Die Inhalte von SNAXX – The Snackable Podcast entstehen in einem kollaborativen Workflow: Die Inhalte und Ideen zu den einzelnen Folgen stammen von Christopher Weiß. Die redaktionelle Ausarbeitung und Produktion erfolgen in Zusammenarbeit mit NotebookLM (Google Labs) unter Nutzung der integrierten Podcast-Funktionen. Die Shownotes werden mit Unterstützung von ChatGPT erstellt, die abschließende Redaktion, Finalisierung und das Publishing übernimmt erneut Christopher Weiß.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge unseres neuen Podcasts, Nextbremnitz-Fürunddreißig.

00:00:05: Ihr Podcast aus und über Bremniz.

00:00:09: Wissen Sie in ein paar Jahren also genauer gesagt bis zum Jahr zwei Tausend Dreißig?

00:00:13: Da wird fast ein Drittel der Brandenburger Bevölkerung über Fünfundsechzig Jahre alt sein!

00:00:18: Ja, ein komplettes Drittel das ist wirklich eine gewaltige Zahl.

00:00:23: absolut unsere Gesellschaft wird sich da demografisch in einer Art und Weise verändern wie wir das Na ja, bisher einfach noch nicht erlebt haben.

00:00:31: Und wenn Sie sich erinnern in Folge vier da haben wir uns sehr intensiv mit den jungen Menschen ihren Premditz beschäftigt also welche Räume und Perspektiven die eigentlich so brauchen.

00:00:41: Genau!

00:00:41: Heute machen wir quasi genau das Gegenteil.

00:00:44: Wir drehen das Spektrum mal ganz bewusst um und schauen auf die exakt andere Seite der Medaille.

00:00:50: richtig Wie bereitet sich eine Stadt genau jetzt auf diese älter werdende Zukunft

00:00:56: vor?

00:00:57: eine der drängendsten Fragen unserer Zeit, weil älter werden passiert ja nicht irgendwie im luftleeren Raum.

00:01:04: Das erfordert eine massive Anpassung der gesellschaftlichen Infrastruktur

00:01:09: auf jeden Fall

00:01:10: und wir betrachten heute eben nicht das Konzept des Alterns als so ein passives Schicksal sondern wir schauen ganz konkret auf die aktiven Strukturen die eine Stadt aufbauen muss einfach um Lebensqualität zu garantieren.

00:01:22: Und genau dafür haben wir uns für unseren heutigen tiefen Einblick Also unsere Recherche wirklich tief in die Quellen eingegraben.

00:01:30: Oh ja, das war ein ganz schöner Stapel an Dokumenten!

00:01:33: Das kann man laut sagen.

00:01:35: Wir haben da offizielle Webseiten der Stadt Premnitz analysiert Dann die Seite der dortigen sozialen Anlaufstelle Berichtetes Kreis Sportbundes Haveland hatten wir auch Genau.

00:01:45: und dann natürlich noch die Konzepte von Futurecare Und sogar landesweite Initiativen wie dieses Projekt Digitalkompass

00:01:53: Stimmt.

00:01:55: Und wenn man all diese Informationen mal so richtig durchforstet, dann stößt man immer wieder auf eine ganz zentrale Mission.

00:02:02: Nämlich dass das Leben im Alter eben nicht fremdbestimmt sein soll.

00:02:06: Sondern aktiv und vor allem tief vernetzt!

00:02:10: Ja aber lassen Sie uns vielleicht mal ganz am Anfang beginnen weil bevor wir über die schönen und sichtbaren Dinge des Lebens sprechen also Freizeit Sport oder das eigene Zuhause da müssen oft sehr gewaltige Hürde sprechen.

00:02:25: Sie meinen die Bürokratie?

00:02:27: Exakt, die Bürokratie!

00:02:29: Ein absolut entscheidender Punkt weil bevor man Autonomie überhaupt leben kann muss das ganze Jahr formell und finanziell gesichert sein.

00:02:36: Und dieser sprichwörtliche Behörden-Dschungel der ist für viele ältere Menschen ein echtes Problem

00:02:43: Vor allem für die die ihr Leben lang vielleicht nie irgendwelche staatlichen Hilfen in Anspruch nehmen mussten oder

00:02:48: Richtig, für die ist das ein fast undurchdringliches Dickicht.

00:02:52: Stellen Sie sich mal vor, sie haben da vierzig-fünfzig Jahre lang gearbeitet immer ihre Steuern gezahlt wirklich alles allein geregelt und plötzlich...

00:03:00: Plötzlich macht der Körper nicht mehr mit!

00:03:02: Ja oder die Rente ist einfach knapp.

00:03:04: und dann stehen sie davor einem riesigen Berg von Formularen Und diese sind alle in diesem reinsten unlesbaren Beamten Deutsch verfasst.

00:03:11: Das ist extrem überfordernd Total.

00:03:14: Da geht es dann um Anträge auf Grundsicherung im Alter, um Wohngeld.

00:03:18: Die Feststellung einer Pflegestufe oder vielleicht muss man einen schwer behinderten Ausweis beantragen?

00:03:23: Und genau an diesem Punkt setzt die Stadt Premnitz an!

00:03:27: Der absolute Dreh- und Angelpunkt ist da die Liebigstraße zweiundvierzig...

00:03:31: Genau, da sitzt die soziale Anlaufstelle.

00:03:34: Was mir beim Lesen der Webseite extrem aufgefallen ist das war wirklich spannend.

00:03:39: Dort pranken endlich Ganz prominent ein Zitat des Schriftseelers Hermias Gotthelf.

00:03:45: Ah ja, das Zitat!

00:03:46: Ich habe mir das extra notiert.

00:03:48: es lautet Die Menschen sind da umeinander zu helfen und wenn man eines Menschens Hilfe in rechten Dingen nötig hat so muss man ihnen dafür ansprechen.

00:03:57: Ja Das ist doch also für eine städtische Behördenseite.

00:04:00: Ist das ein ziemlich ungewöhnlicher fast schon poetischer Einstieg finde ich?

00:04:04: Da stimmt Es ist in der Tat ungewönig aber es ist einen brillant psychologischen Schachzug.

00:04:10: Inwiefern psychologisch?

00:04:11: Naja, wir müssen uns mal die Generation ansehen über die wir hier sprechen.

00:04:15: Das sind oft noch Menschen, die mit diesem ganz tief verankerten Glaubenssatz aufgewachsen sind.

00:04:21: Also so dieses Ich muss stark sein ich darf niemandem zu Last fallen.

00:04:25: Ah okay Ja das kenne ich von meinen eigenen Großeltern

00:04:29: Genau.

00:04:30: und für diese Menschen ist es mit einem enormen Schamgefühl verbunden So einen Antrag auf Hilfe überhaupt zu stellen.

00:04:38: Und dieses Zitat gleich auf der Startseite, das nimmt diese Scham einfach.

00:04:42: Ist legitimiert quasi das Bedürfnis nach Unterstützung?

00:04:46: Exakt!

00:04:47: Es signalisiert direkt hey Sie sind hier nicht als Bittsteller sondern sie sind Teil einer Gemeinschaft und in dieser Gemeinsschaft ist gegenseitige Hilfe einfach der Normalzustand.

00:04:57: Das

00:04:57: ist wirklich schön formuliert.

00:04:59: es öffnet also quasi die Tür auf einer sehr menschlichen Ebene noch bevor überhaupt der erste Aktenordner auf den Tisch

00:05:06: kommt.

00:05:07: So kann man das sagen, ja.

00:05:09: Und in derselben Adresse also in der Bliebigstraße zweiundvierzig da hat er laut unseren Quellen auch der Seniorenbeirat der Stadt seinen Sitz?

00:05:17: Richtig!

00:05:17: Der wurde wohl im März zweitausend zwölf gegründet durch einen Beschluss der Stadtverordneten und er besteht aus fünf bis zehn ehrenamtlichen Mitgliedern.

00:05:30: aber dann muss ich jetzt mal kritisch nachfragen weil so ein Seniorenbeirat Na ja, das klingt auf dem Papier immer total nett.

00:05:38: Aber ist es in der Realität nicht oft einfach ein zahnloser Tiger?

00:05:43: Wie meinen Sie das genau?

00:05:44: Nähr so'n paar engagierte Ehrenamtliche die halt ab und zu Kaffekränzchen organisieren aber eigentlich politisch überhaupt nichts zu melden haben.

00:05:52: Ja...das isst einen Vorurteil dass man sehr oft hört!

00:05:56: Aber die Quellen zeichnen dafür Premnitz wirklich ein völlig anderes Bild

00:06:01: Tatsächlich!

00:06:01: Ja, dieser Seniorenbeirat ist explizit als echtes ungefiltertes Sprachrohr gegenüber der Politik und der Verwaltung konzipiert worden.

00:06:11: Und es gibt da ein Detail in den Dokumenten das ist enorm wichtig.

00:06:16: Welches?

00:06:16: Der Beirat agiert strikt überparteilig, überkonfessionell und verbandsunabhängig.

00:06:23: Okay

00:06:23: aber warum ist gerade diese Unabhängigkeit so entscheidend?

00:06:27: Ich meine wenn die an einen großen Verband angedockt wären hätten sie doch vielleicht mehr finanzielle Mittel.

00:06:32: Vielleicht!

00:06:32: Aber die Unabhängigkeit garantiert eben das ausschließlich... die Lebensqualität der Seniorinnen und Senioren im Fokus steht.

00:06:40: Ah, ich verstehe!

00:06:41: Weil wenn so ein Beirat an eine bestimmte Partei gekoppelt ist oder einen großen Verband dann gibt es da immer versteckte politische Agenden oder irgendwelche Budgetinteressen.

00:06:52: Ja, das leuchtet ein.

00:06:53: Da geht es dann plötzlich um Parteipolitik und nicht mehr um die Rampe am Bürgersteig.

00:06:57: Ganz genau!

00:06:58: Und durch diese komplette Unabhängigkeit können diese Vertreter eben direkt in die stattverordneten Versammlungen gehen und völlig ohne Blatt vor dem Mund sagen – hier fehlt eine Rampe... Dort ist die Ampelschaltung für Rollatoren viel zu kurz?

00:07:13: Oh ja, das mit den Ampeln ist ein riesiges Thema.

00:07:16: Richtig!

00:07:17: Oder Sie sagen eben bei diesem neuen Bauprojekt da wurde unsere Altersgruppe einfach komplett vergessen.

00:07:23: Sie sind wirklich das institutionelle Korrektiv der Stadtplanung.

00:07:27: Okay, das ist stark.

00:07:28: Sie übersetzen quasi diese ganz alltäglichen Hürden auf der Straße in konkrete politische Anträge im Rathaus.

00:07:33: Exakt.

00:07:34: Wenn wir nun also mal davon ausgehen dass ... naja... diese formelle Basis steht.

00:07:39: Also das Wohngeld ist bewilligt, die Pflegestufe ist geklärt.

00:07:43: Das Wichtigste ist also erledigt?

00:07:45: Genau!

00:07:46: Dann stellt sich für den Einzelnen ja sofort die nächste sehr physische Frage nämlich wie und wo lebe ich eigentlich im Alter?

00:07:56: Und unsere Recherche hat uns da immer wieder zu einem ganz bestimmten Ort geführt dem Haus im Winkel.

00:08:04: Ja, dass es eine Anlage der Premnitzer Wohnungsbaugesellschaft Kurz-PWG?

00:08:08: Genau.

00:08:08: Und das ist wirklich spannend, dass es eine Wohnanlage liegt mitten im Grünen und ist komplett barrierefrei!

00:08:15: Das Besondere ist, dass direkt dort also wirklich unten im Gebäude das Unternehmen Future Care einen Pflegestützpunkt betreibt...

00:08:23: ...und der ist laut den Unterlagen rund um die Uhr besetzt.

00:08:26: Richtig, Vierundzwanzig Sieben.

00:08:27: Und genau hier da habe ich beim Lesen unserer Quellen ein gewisses Störgefühl entwickelt.

00:08:33: Warum das?

00:08:34: Weil

00:08:34: es vierundzwzig Stunden am Tag erreichbar ist.

00:08:37: Klingt das nicht einfach nach einem sehr cleveren Rebranding für ein klassisches Altersheim?

00:08:43: Ah,

00:08:44: Sie meinen... Also einen Ort an dem man eigentlich seine komplette Eigenständigkeit abgibt und dann nur noch in seinem Zimmer sitzt und auf die Medikamentenausgabe und den Nachmittagstee wartet.

00:08:54: Das ist eine sehr berechtigte Skepsis aber wir müssen hier wirklich ganz scharf zwischen den verschiedenen Konzepten trennen!

00:09:01: Okay, inwiefern?

00:09:03: Naja Ein klassisches Altersheim ist in seiner Struktur oft eine totale Institution.

00:09:09: Der gesamte Tagesablauf ist dort fremdbestimmt.

00:09:12: Es gibt feste Essenszeiten, feste Besuchszeiten.

00:09:15: Ja genau das meine ich.

00:09:16: Aber im Haus im Winkel geht es ganz zentral um den Erhalt der Autonomie.

00:09:21: Die Menschen leben dort in ihren eigenen komplett abgeschlossenen Wohnungen

00:09:25: Also mit einer echten eigenen Haustür.

00:09:28: Exakt!

00:09:29: Sie haben ihre eigenen Möbel ihren völlig eigenen Tagesrhythmus.

00:09:33: Wenn jemand nachts um drei Fernsehen will, dann tut er das!

00:09:36: Das Motto von Future Care fasst das eigentlich sehr präzise zusammen – das lautet so viel Freiheit wie möglich und so viele Hilfe wie nötig.

00:09:44: Das klingt gut aber wie funktioniert dieser Spagat denn in der Praxis?

00:09:48: Also wie gibt man jemandem diese maximale Freiheit wenn ja vielleicht doch jederzeit ein medizinischer Notfall eintreten könnte?

00:09:57: Der Piepser.

00:10:01: Genau, jeder Bewohner hat die Möglichkeit bei einem Notfall sofort das im Haus befindliche Team zu alarmieren.

00:10:07: Aber führt so ein Piepsern nicht eher dazu dass man sich permanent naja irgendwie wie ein Patient fühlt?

00:10:13: Ich meine Mann trägt ja gewissermaßen seinen eigenen potentiellen Notfall immer am Körper.

00:10:18: Interessanterweise passiert da psychologisch genau das Gegenteil Wirklich!

00:10:22: Ja wir sprechen hier von Menschen die in normalen Wohnungen oft in einer ständigen Angst leben.

00:10:28: Die haben Angst vor einem Sturz, die denken sich was passiert wenn ich im Bad stürze und niemand hört mich.

00:10:34: Oh ja das ist eine furchtbare Vorstellung.

00:10:37: Und

00:10:37: diese ständige Angst führt dann dazu dass ältere Menschen aufhören sich überhaupt noch richtig zu bewegen.

00:10:43: Sie vermeiden Risiken sie bleiben einfach sitzen sie isolieren sich zunehmend verstehe und genau da setzt der Piepse an.

00:10:51: er fungiert wie ein mentaler Fallschirm.

00:10:54: Das Wissen, dass im Ernstfall in drei Minuten jemand vor der Tür steht – das nimmt diese lähmende Angst.

00:11:00: Es macht die Menschen also quasi mutiger ihren Alltag wieder selbstbestimmt zu leben.

00:11:05: Ganz genau!

00:11:05: Der Fallschirm gibt einem ja überhaupt erst die Freiheit aus dem Flugzeug zu springen sozusagen.

00:11:11: Das ist echt eine faszinierende Perspektive.

00:11:14: Das technische Hilfsmittel ist also in diesem Fall gar nicht das Symbol der Krankheit sondern eigentlich der Garant für die Freiheit.

00:11:21: Genau so ist es….

00:11:23: Und das geht ja in diesem Wohnkonzept offensichtlich auch nicht nur um die bloße Vermeidung von Stürzen, oder?

00:11:28: Die Unterlagen von Future Care listen da eine ganze Reihe von Aktivitäten

00:11:33: auf.

00:11:33: Ohja!

00:11:33: Da gibt es einiges.

00:11:35: Organisierte Feiern, Vorträge, gemeinsames Singen, Ausflüge...

00:11:40: Weil die physische Sicherheit eben nur die halbe Miete ist.

00:11:43: Die andere Hälfte ist die mentale Gesundheit.

00:11:46: Wenn wir uns da mal die allgemeine Freizeitliste der Stadt Premnitz für Senioren ansehen, dann sehen wir da ein enormes Spektrum.

00:11:52: Das

00:11:53: reicht von PC-Kursen über Zeichenzirkel bis hin zu Tanzveranstaltungen, richtig?

00:11:57: Exakt!

00:11:58: Und das hat einen sehr ernsten Hintergrund – Einsamkeit ist erwiesenermaßen einer der größten gesundheitlichen Risikofaktoren im Alter.

00:12:07: Ja, das wirkt auf das Herz-Kreislaufsystem ähnlich toxisch wie starkes Rauchen.

00:12:12: Und diese ganzen Angebote – sei es nur das Singen im Haus oder der Lesezirkel drüben in der Stadt – ist keine reine Bespaßung,

00:12:21: sondern

00:12:22: präventive Medizin.

00:12:24: Diese Termine erzwingen im positiven Sinne eine Tagesstruktur und eben regelmäßige soziale

00:12:29: Begegnungen.".

00:12:30: Das bringt mich direkt zu einem Punkt, der mir in den Quellen ganz besonders ins Auge gesprungen ist.

00:12:34: Neben dem gemeinsamen Singen gibt es im Haus im Winkel ja wohl auch regelmäßige Gymnastikrunden und das war für uns bei der Recherche eigentlich der Auslöser uns einmal die sportliche Aktivität im gesamten Haveland anzusehen.

00:12:45: Ein sehr spannendes Thema!

00:12:47: Weil Autonomie in der eigenen Wohnung ist ja das eine.

00:12:51: aber wenn der eigene Körper streikt dann wird auch die schönste barrierefreie Wohnung irgendwann zum Gefängnis.

00:12:57: Und ganz ehrlich Die Zahlen, die der Kreis Sportbund Haveland da präsentiert haben mich wirklich umgehauen.

00:13:04: Ja das sind beeindruckende Metriken!

00:13:06: Wir sprechen da laut den Quellen von fast fünftausend aktiven über fünfzig Jahren, die fest in den Sportvereinen des Havelands organisiert sind.

00:13:14: Fünftausend?

00:13:16: Das zeigt ganz deutlich, Sport im Alter ist in dieser Region definitiv kein Nischenthema mehr für ein paar besonders fitter Rentner.

00:13:24: Das ist ein massives gesellschaftliches Phänomen geworden.

00:13:27: Absolut Und der Kreisportbund Haveland, also der KSB.

00:13:31: Der ist hier ja ein echter Treiber!

00:13:33: Da gab es ein unglaubliches Detail in den Dokumenten.

00:13:36: Welches meinen Sie?

00:13:37: Die organisieren seit twohneinzehnhundertzweiundneunzig – also seit weit über dreißig Jahren jeden November den traditionellen Senioren-Sportnachmittag und zwar in der großen Sporthalle in Premnitz.

00:13:50: Wahnsinn!

00:13:51: So lange

00:13:52: schon?!

00:13:52: Ja und da kommen im Schnitt immer so um die fünfzig aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen.

00:13:58: Und was ich persönlich fantastisch finde, nach dieser anstrengenden Gymnastik auf der Matte gibt es dann traditionell Kaffee und Kuchen.

00:14:06: Und zwar bei der Arbeiterwohlfahrt – der AWO!

00:14:09: Das ist natürlich ein schöner Abschluss.

00:14:11: Ja diesen Kuchen find' ich äußerst sympathisch... Aber lassen Sie uns da mal etwas tiefer gehen?

00:14:16: Warum betreibt eine Region einen so enormen Aufwand für

00:14:20: Senioren-Sport?!

00:14:21: Ich meine….

00:14:22: Es geht da ja wohl kaum noch darum irgendwelche olympischen Rekorde zu brechen oder…?

00:14:26: Definitiv nicht.

00:14:27: Der Gedanke von höher, schneller weiter weicht hier einem viel grundlegenderen Ziel

00:14:33: und zwar

00:14:34: aufrechter Haltung der Alltagskompetenz.

00:14:37: Wenn wir uns diese Angebote wie die Gesundheitsgymnastik mal genauer ansehen dann geht es dort massiv um Koordinationswübungen und Kräftigung.

00:14:46: Ah also wieder das Thema Sturzprävention.

00:14:49: Ganz genau, weil das die effektivste Sturzprävention überhaupt ist.

00:14:54: Es geht einfach darum auch mit achtzig Jahren noch genug Balance zu haben um sich im Stehen die Schuhe zuzubinden

00:15:01: Ja oder aus dem Sessel aufzustehen.

00:15:03: Richtig!

00:15:04: Genug Kraft im Oberschenkel zu haben Um aus einem tiefen Sessel hochzukommen.

00:15:09: Wenn diese spezifische Muskulatur verschwindet dann verschwindelt am Ende auch die Unabhängigkeit.

00:15:14: Und der Kuchen?

00:15:15: Ist das einfach nur ein netter Bonus für die harte Arbeit?

00:15:19: Nein, der Kuchen beziehungsweise das gemeinsame Kaffee trinken danach.

00:15:23: Das ist fast genauso wichtig wie die Gymnastik selbst!

00:15:26: Wirklich?

00:15:27: Ja wir sind da wieder beim Thema Einsamkeit.

00:15:30: Der Sport ist sozusagen der physische Vorwand um überhaupt aus dem Haus zu kommen….

00:15:35: Ah verstehe...

00:15:36: ...der Kaffe danach – das ist der soziale Kit.

00:15:39: Der bindet die Menschen emotional aneinander, man tauscht sich aus und redet über den Alltag Und vor allem, man merkt sofort wenn jemand plötzlich fehlt.

00:15:49: Es

00:15:49: ist also eine Art informelles soziales Frühwarnsystem.

00:15:53: Exakt!

00:15:54: Was mich an der Strategie des KSB auch besonders fasziniert hat, ist ihre Vorgehensweise bei den richtig großen Ereignissen.

00:16:01: In unseren Unterlagen wird da dieses havellandische Senioren-Sportfest erwähnt.

00:16:06: Ja das ist ne riesige Sache.

00:16:08: Das nächste, das ist übrigens bereits das dreizehnte seiner Art.

00:16:11: Das ist für den sechzehnten September zwanzig sechsundzwanzig in Dalgau-Döberitz geplant und hier kommt für mich der absolute geniale Schachzug.

00:16:19: Dass sie alle einladen?

00:16:20: Genau!

00:16:21: Der KSB lädt dazu explizit auch Menschen ein die in gar keinem Sportverein organisiert sind.

00:16:28: Da frage ich mich worum öffnen die einen Vereinssportfest für Menschen die mit Vereinen eigentlich gar nichts am Hut haben

00:16:34: Weil die Verantwortlichen genau wissen, dass diese Eintrittsbarriere für ein Sportverein für viele ältere Menschen schlichtweg viel zu hoch ist.

00:16:41: Sie meinen das formelle?

00:16:43: Ja man muss Formulare ausfüllen und monatliche Beiträge zahlen.

00:16:46: Man muss sich auf ganz feste wöchentliche Termine einlassen.

00:16:49: Das schreckt unglaublich viele einfach ab.

00:16:51: Stimmt!

00:16:52: Das ist wieder so eine Verpflichtung.

00:16:53: Aber so ein einmaliges großes Fest hingegen hat Eventcharakter.

00:16:58: Das ist komplett unverbindlich.

00:16:59: Der KSB baut da ganz gezielt Schwellen ab, um eben auch genau die Menschen zu erreichen, die sich bisher vielleicht noch nicht getraut haben.

00:17:07: Und die gehen da ja sogar noch einen großen Schritt weiter – die organisieren für dieses Sportfest extra kostenlose Busttransfers und zwar quer durch den gesamten Landkreis.

00:17:17: Ja das ist fantastisch!

00:17:18: Man muss sich also nicht mal Gedanken machen wie man überhaupt nach Dalgo Döberitz kommt.

00:17:23: Das is wirklich exzellente soziale Logistik.

00:17:27: Viele Senioren fahren ja vielleicht nicht mehr so gerne weitere Strecken mit dem eigenen Auto.

00:17:31: Oder sie sind unsicher im regionalen Nahverkehr, mit dem Umsteigen und so...

00:17:35: Ganz genau!

00:17:36: Und wenn der Bus dann direkt am eigenen Ort abfährt?

00:17:38: Naja, dann ist die letzte Ausrede da nicht teilzunehmen quasi aus dem Weg geräumt.

00:17:43: Man wird rein logistisch gesprochen wirklich an die Hand genommen.

00:17:47: Lassen Sie uns an diesem Punkt mal eine kurze Zwischenbilanz unserer Recherche ziehen.

00:17:51: Gerne

00:17:52: Wir haben die Bürokratie besiegt, die Wohnsituation ist barrierefrei und sicher.

00:17:57: Der Körper wird durch gezielte Gymnastik fit gehalten und auch das soziale Netzwerk steht.

00:18:02: Es scheint fast so als wäre in Premennitz-und Umgebung alles perfekt geregelt.

00:18:08: Es ist schon sehr gut aufgestellt ja!

00:18:11: Aber unsere Quellen führen uns da noch zu einer völlig neuen Grenze des Elterwertens – eine Grenze, die für frühere Generationen eigentlich überhaupt nicht existierte.

00:18:21: Sie meinen das Digitale?

00:18:23: Genau.

00:18:24: Körperliche Fitness ist extrem wichtig, aber gesellschaftliche Teilhabe bedeutet heute einfach zunehmend digitale Teilhube.

00:18:32: Und genau an dieser Grenze entscheidet sich momentan wer in unserer modernen Gesellschaft sichtbar bleibt und wer langsam unsichtbar wird.

00:18:40: Das is dein harter Satz

00:18:41: Aber leider war.

00:18:42: Der Landes Seniorenbeauftragte Norman Asmus wird ja in unseren Quellen zu diesem Projekt aktiv und digital in Brandenburg zitiert, und er bringt es da wirklich auf den Punkt – die Digitalisierung macht vor dem Alter nicht Halt!

00:18:57: Wir müssen dieses Thema mit exakt der gleichen Ernsthaftigkeit behandeln wie die physische Barrierefreiheit bei

00:19:03: Gebäuden.".

00:19:03: In den Unterlagen stoßen wir da immer wieder auf den sogenannten Digital-Kompass und auf Projekte wie das Seniorenportal digital.vital.

00:19:12: Da geht es dann um die Einführung von Tablets, um die Schulungen von bestimmten Apps.

00:19:16: Aber hier muss ich wirklich noch mal provokant nachhaken Wie vorhin schon

00:19:20: Nur zu?

00:19:21: Ist nicht irgendwie übergriffig?

00:19:24: Zwingen wir hier eine Generation, die ihr Leben lang wunderbar und völlig ohne Internet zurechtkam in eine digitale Welt, die sie vielleicht gar nicht will?

00:19:34: Ist das nicht so ein gut gemeinter aber letztlich bevormundernder digitaler Zwang.

00:19:40: Der Begriff des Zwangs der greift da meiner Meinung nach ein bisschen zu kurz auch wenn sich diese rasante Entwicklung für viele Senioren mit Sicherheit genauso anfühlen mag.

00:19:49: Aber was ist es dann?

00:19:51: Wir müssen hier einen Begriff einführen, den Soziologen mittlerweile digitale Daseinsvorsorge nennen.

00:19:58: Das Wort benutzt man doch eigentlich für sowas wie den Ausbau von Stromnetzen oder die Wasserversorgung?

00:20:03: Exakt!

00:20:04: Und genau auf diesem essenziellen Level ist die Digitalisierung mittlerweile im Alltag angekommen – überlegen Sie doch mal….

00:20:11: wenn Bankfilialen schließen und man Überweisungen nur noch online machen kann … Ja

00:20:15: das ist schon so.

00:20:18: Oder wenn der öffentliche Nahverkehr, aktuelle Fahrpläne und die richtig günstigen Tickets nur noch per App anbietet.

00:20:24: Stimmt!

00:20:24: Wenn Termine beim Facharzt oder auch auf dem Bürgeramt fast ausschließlich über Online-Portale vergeben werden – dann ist das Internet einfach kein luxuriöses Hobby mehr.

00:20:33: Wer dann offline ist, der ist faktisch von ganz wesentlichen Teilen des öffentlichen Lebens abgeschnitten.

00:20:38: Wahnsinn!

00:20:39: Digitale Exklusion bedeutet heute einfach physische unsoziale Exkluzion.

00:20:44: Es geht bei diesen Projekten in Brandenburg also gar nicht darum, Senioren jetzt irgendwie zu Social Media Profis zu machen.

00:20:50: Sondern?

00:20:51: Es geht schlichtweg um die Erhaltung der ganz grundlegenden bürgerlichen Unabhängigkeit

00:20:56: Verstehe.

00:20:57: Also wenn die Rampe für den Rolator die physische Barrierefreiheit darstellt dann ist so ein Tabletraining quasi die digitale Barrierenfreiheit.

00:21:04: Genau!

00:21:04: So kann man das sehen.

00:21:05: Die Quellen vom Digitalkompass Die erwähnen übrigens auch, dass ihre Lernmaterialien ganz speziell für Menschen mit See- und Hörbeeinträchtigungen angepasst werden.

00:21:14: Ja das ist immens wichtig!

00:21:16: Also größere Schriften, stärkere Kontraste auf dem Bildschirm... Aber Technik?

00:21:22: Naja so barrierefrei sie auch designt sein mag die nützt ja absolut gar nichts wenn man ganz alleine davor sitzt und einfach nur Angst hat den falschen Knopf zu drücken um was kaputtzumachen.

00:21:31: Richtig!

00:21:32: Einfach so ein Tablet auf einem Tisch zu leben und zu sagen na mach mal Das funktioniert in der Praxis nicht.

00:21:39: Die methodische Lösung für dieses Problem, die wir da in den Quellen finden ist psychologisch wieder sehr feingliedrig.

00:21:46: Sie meinen die Lotzen?

00:21:47: Genau!

00:21:48: Es gibt dort diese sogenannten Digital-Lotzen – das sind oft jüngere Senioren oder einfach sehr engagierte Bürger, die Plattformen wie digital.vital dann gemeinsam mit den Älteren ausprobieren.

00:22:01: Sie fungieren quasi als Übersetzer

00:22:03: Als Übersetzer zwischen der so kalten binären Welt, der Technik und der analogen Realität am Küchentisch.

00:22:11: Ganz genau!

00:22:12: Und noch faszinierender wird dieser Ansatz wenn wir uns mal das Konzept der Gesundheitsbuddies ansehen?

00:22:18: Oh ja die Gesundheitsbuddy ist der Volks-Solidarität.

00:22:21: also als ich das gelesen habe das fand ich schon fast berührend.

00:22:24: Das sind Ehrenamtliche die tatsächlich zu den pflegebedürftigen Menschen direkt nach Hause kommen Also wirklich in deren privateses Umwelt.

00:22:32: Ja, und was machen diese Buddies dort?

00:22:34: Sie bringen Bewegung in den Alltag.

00:22:37: Sie bringen geistige Aktivierung aber vor allem bringen sie etwas ganz anderes mit Zeit-und menschliche Zuwendungen.

00:22:45: Und wenn wir die ganzen Punkte jetzt mal miteinander verbinden dann offenbart sich da eigentlich die wahre Strategie hinter der ganzen Digitalisierung im Premnitz und dem Haveland.

00:22:56: Nämlich!

00:22:57: Der Schlüssel zur digitalen Welt ist immer der analoge Mensch.

00:23:01: Wie meinen Sie das genau?

00:23:03: Bevor ein fünfundachzigjähriger überhaupt bereit ist, über ein Tablet nach Information zu suchen oder vielleicht sogar einen Arzttermin online zu buchen, dann muss er erst einmal Vertrauen fassen.

00:23:14: und dieses Vertrauen, dass baut man eben nicht über ein ausgedrucktes Handbuch

00:23:18: auf sondern über den Buddy

00:23:20: Genau, über den Gesundheitsbuddy der mit ihm am Küchentisch sitzt.

00:23:23: Der mit ihm einen Kaffee trinkt und ihm einfach mal zuhört.

00:23:27: Dieses menschliche Vertrauen ist die entscheidende Brücke, über die die Senioren dann bereit sind sich auf dieses digitale Neuland zu wagen.

00:23:36: Ohne Empathie also ohne diesen menschlichen Handschlag läuft jede reintechnische Initiative einfach ins Leere.

00:23:43: Das ist wirklich ein großartiger Gedanke.

00:23:46: Es ist das menschliche Gesicht, dass der kalten Technik überhaupt erst die Tür öffnet.

00:23:51: Und wenn man mal so drüber nachdenkt?

00:23:52: Dann zieht sich genau dieses Prinzip ja durch alles was wir heute aus unseren Quellen über Premnitz und diese Region gelernt haben.

00:23:59: Absolut!

00:24:00: Ob es nun die persönliche völlig charmfreie Hilfe beim Ausfüllen des Wohngeldantrags in der Liby-Straße ist oder ob es der Piepser im Haus im Winkel isst, der eben nicht irgendeine Maschine alarmiert sondern echte Menschen die dann sofort da sind.

00:24:14: Ruhe eben der eigens organisierte Bus zum Sport fest.

00:24:17: Richtig!

00:24:17: Der Bus, der einfach dafür sorgt dass da niemand alleine zu Hause bleiben muss.

00:24:22: Am Ende ist es immer ein sehr engmaschiges Netzwerk aus Menschen das diese Lebensqualität im Alter sichert.

00:24:27: Es ist ein extrem ganzheitlicher Ansatz der in den Dokumenten sichtbar wird.

00:24:32: Er balanciert wirklich perfekt zwischen der Förderung von maximaler Eigenständigkeit auf der einen Seite und dem Aufbau eines sehr verlässlichen Sicherheitsnetzes auf der anderen Seite.

00:24:43: Es geht am Ende immer darum, Autonomie zu ermöglichen und gleichzeitig diese Drohende-Isolation sofort im Keim zu ersticken.

00:24:50: Und das bringt uns dann auch schon zum Ende unserer heutigen Reise durch die Dokumente!

00:24:54: Aber bevor wir uns für heute verabschieden möchte ich Ihnen da draußen gerne noch einen letzten Gedanken mit auf den Weg geben.

00:25:00: Oh, da bin ich gestandt!

00:25:01: Wir haben ja heute sehr analytisch darüber gesprochen wie die Gegenwart für Senioren gerade gestaltet wird.

00:25:07: aber denken Sie doch heute Abend mal kurz an Ihre ganz eigene Zukunft.

00:25:11: Eine gute Übung

00:25:12: Wenn wir alle, Sie und auch wir hier in zwanzig oder dreißig Jahren in diese Lebensphase eintreten.

00:25:18: Wie werden unsere gesellschaftlichen Räume dann eigentlich aussehen?

00:25:22: Das ist schwer vorherzusagen!

00:25:24: Eben werden wir uns dann vielleicht in so Virtual Reality Seniorenresidenzen treffen anstatt drüben in der analogen Sporthalle in Premnitz.

00:25:32: Und wie werden wir dann in so einer Welt Einsamkeit bekämpfen?

00:25:36: Ich finde das es ein ziemlich faszinierender Gedanke für die eigene Zukunftsplanung

00:25:40: In der Tat Denn so rasant sich die ganze Technologie da draußen auch entwickeln mag.

00:25:45: Die Biologie des Menschen und unser ganz tiefes Bedürfnis nach verlässlicher, echter Gemeinschaft – das wird sich nicht verändern!

00:25:54: Und damit Sie sich selbst ein noch tieferes Bild von all diesen fantastischen Initiativen machen können, haben wir Ihnen natürlich alle wichtigen Links zu den Hilfsangeboten der sozialen Anlaufstelle zum Seniorenbeirat, zu Future Care und natürlich auch zu den Aktivitäten des KSB direkt in die Show Notes gepackt.

00:26:12: Dort können sie alle Dokumente und auch die kommenden Termine ganz in Ruhe nachlesen!

00:26:17: lohnt sich auf jeden Fall.

00:26:18: Und noch eine kleine Bitte von uns, wenn Ihnen unsere heutige Recherche gefallen hat und Sie vielleicht ein paar neue Perspektiven für sich gewinnen konnten dann ermuntern wir sie ausdrücklich unseren Podcast an Freunde Familie und Bekannte weiter zu empfehlen.

00:26:32: das hilft uns enorm und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Podcasts.

00:26:37: hören Sie in vierzehn Tagen gerne wieder rein.

00:26:39: Sie finden uns auf allen bekannten Plattformen.

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