#015 Sommer in Premnitz – Raus ins Havelland!

Shownotes

Was kann man im Sommer in und rund um Premnitz unternehmen?

In dieser Sommerfolge von nextPremnitz34 geht es nicht um große Zukunftsprojekte, sondern um das, was direkt vor unserer Haustür liegt: Wasser, Natur, Bewegung und jede Menge Möglichkeiten für kleine und große Auszeiten. Schreiben Sie uns gerne Ihre Urlaubsgrüße per Mail stroem@glockenweiss.de

Wir sprechen über:

  • schöne Rad- und Wandertouren rund um Premnitz und durch den Naturpark Westhavelland
  • Touren entlang der Havel und durch die wasserreiche Landschaft der Region
  • Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten wie die Weinbergbrücke
  • Badeseen und Bademöglichkeiten für heiße Sommertage
  • Möglichkeiten zum Angeln und die dabei geltenden Regeln für die örtlichen Gewässer
  • Fährverbindungen, die sich wunderbar in Rad- und Tagestouren integrieren lassen
  • historische Kirchen und weitere kleine Entdeckungen am Wegesrand
  • Premnitz als Ausgangspunkt für spontane Ausflüge ins Havelland

Ob mit Fahrrad, Wanderschuhen oder Badesachen: Diese Folge liefert Inspiration für den perfekten Sommer in Premnitz. Denn manchmal liegt das Urlaubsziel näher, als man denkt.

Mehr Infos auch unter: https://www.visithavelland.de/ https://www.naturpark-westhavelland.de https://www.komoot.com/de-de https://www.fsv-havel.de

👉 Abonniere nextPremnitz34 und begleite uns auf der Reise in die Zukunft unserer Stadt. Denn: Die Zukunft beginnt jetzt - direkt vor unserer Haustür.

Redaktion: Christopher Weiß, in Zusammenarbeit mit NotebookLM Produktion: STRÖM New Audio Culture, www.stroem.media

🎧 Transparenzhinweis: Die Inhalte von SNAXX – The Snackable Podcast entstehen in einem kollaborativen Workflow: Die Inhalte und Ideen zu den einzelnen Folgen stammen von Christopher Weiß. Die redaktionelle Ausarbeitung und Produktion erfolgen in Zusammenarbeit mit NotebookLM (Google Labs) unter Nutzung der integrierten Podcast-Funktionen. Die Shownotes werden mit Unterstützung von ChatGPT erstellt, die abschließende Redaktion, Finalisierung und das Publishing übernimmt erneut Christopher Weiß.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zu einer weiteren Folge unseres neuen Podcasts Next Bremnitz, thirty-four.

00:00:06: Ihr Podcast aus und über Bremlitz.

00:00:10: Bevor wir heute über unseren Produzenten sprechen...

00:00:13: Oh ja!

00:00:14: Der Glückliche.

00:00:14: Genau der glückliche.

00:00:17: Wussten Sie eigentlich dass man also nur rund fünfundsechzig Kilometer vom hell erleuchteten Berliner Zentrum entfernt Nächte findet die messbar exakt so dunkel sind wie in der Wüste Namibias?

00:00:29: Das ist wirklich Wahnsinn, ja.

00:00:31: Oder dass man ein öffentliches Freibad mit wirklich hunderten Besuchern an einem heißen Wochenende betreiben kann ohne auch nur einen einzigen Tropfen Chlor ins Wasser zu

00:00:42: kippen?

00:00:42: Das klingt für viele erst mal unvorstellbar.

00:00:45: Richtig!

00:00:45: Aber genau darüber werden wir heute sprechen.

00:00:48: Wir haben heute nämlich den einund dreißigsten Juli-Zweitausendsechs und zwanzig.

00:00:52: Wir stecken also quasi mitten in der Ferienzeit Und wir dachten uns, es ist Zeit für ein wenig Urlaubsstimmung in unserer Recherche.

00:01:00: Definitiv!

00:01:01: Eine richtig schöne lockere Sommeranalyse.

00:01:05: Ganz genau und apropos Urlaub unser geschätzter Produzent der gönnt sich gerade eine ja sehr wohl verdiente Auszeit in Holland und Belgien

00:01:13: Der lässt es sich richtig gut gehen.

00:01:14: Absolut!

00:01:15: Und während der dort an der Küste vermutlich, naja frische Pommes und dicke belgische Waffeln genießt haben wir uns hier im Studio einer ganz bestimmten Frage gewidmet.

00:01:25: Einer Frage die ja wirklich perfekt zu diesen doch sehr warmen Juli-Tagen passt.

00:01:31: Wir haben hier einen ganzen Stapel an Quellen vor uns liegen.

00:01:34: das reicht von klimatologischen Auswertungen über touristische Entwicklungspläne bis hin zu den Ja Festival Dossiers der Stadt.

00:01:43: Ein ganz schöner Berg an Papier, also digitale Papier!

00:01:46: Ja und unsere Mission für diese Analyse heute lautet ganz einfach wie sieht oder naja?

00:01:52: Wie wäre eigentlich ein perfekter schöner Sommer direkt hier in Premnitz?

00:01:58: Genau und was ein Lesung dieser ganzen Quellen sofort auffällt ist wir sprechen hier nicht einfach nur über ein paar zufällig sonnige Wochen?

00:02:07: Nee absolut nicht.

00:02:08: Die Stadt und auch die Region drum herum haben in den letzten Jahrzehnten eine enorme Transformation durchgemacht.

00:02:14: um die Infrastruktur fast schon wissenschaftlich auf dieses Sommerergebnis auszurichten.

00:02:21: Okay, lassen Sie uns das mal aufdröseln!

00:02:23: Bevor wir uns überlegen was wir an so einem perfekten Sommertag überhaupt machen müssen wir ja erst einmal verstehen welche meteorologischen Rahmenbedingungen wir da überhaupt haben oder?

00:02:32: Die

00:02:32: harten Fakten sozusagen.

00:02:34: Genau

00:02:34: ich habe mir die klimatischen Fakte aus unseren Quellen hier mal angesehen und ich muss zugeben ich war im ersten Moment ein bisschen irritiert.

00:02:43: Ach wirklich?

00:02:44: Warum

00:02:44: das?!

00:02:45: Naja, die statistische Kernsommerzeit reicht laut den Daten vom siebenundzwanzigsten Mai bis zum achten September.

00:02:51: Der Juli ist der absolute Höhepunkt.

00:02:54: Mhm ganz klassisch eigentlich!

00:02:56: Ja aber die durchschnittliche Höchstemperatur liegt bei vierundzwantig Grad Celsius mit tiefstwerten in der Nacht von vierzehn Grad.

00:03:02: Extreme Hitze über einunddreißig Grad ist extrem selten

00:03:06: und dass hat sie irritiert.

00:03:07: ja

00:03:08: ich spiele jetzt mal den Advokatus Diaboli also Vierundzwansicht Grad.

00:03:13: Das klingt für mich jetzt nicht nach einem heißen karibischen Sommer, in dem man pausenlos am Strand liegen und Eis essen will.

00:03:19: Verstehe!

00:03:20: Das klingt eher verhalten – warm genug zum entspannen aber eben nicht heiß.

00:03:26: Zieht genau dieses gemäßigte Klima denn die Aktivurlauber an?

00:03:30: Was hier wirklich faszinierend ist, ist dass wir oft einen völlig falschen Ideal hinterher jagen wenn wir an den perfekten Sommer denken.

00:03:39: Okay wie meinen Sie

00:03:40: das?!

00:03:40: Was wir in dieser Region stattdessen haben, ist das was Klimatologen als thermische Stabilität bezeichnen.

00:03:46: Und das Geheimnis dahinter ist ganz klar die Havelniederung.

00:03:49: Warten Sie, thermische stabilität?

00:03:51: Das klingt jetzt ehrlich gesagt ein bisschen nach einem schicken PA-Begriff aus so einem Tourismusprospekt.

00:03:56: Was genau bedeutet das in der Praxis?

00:03:58: Das ist reine Physik!

00:04:00: Wasser hat eine extrem hohe spezifische Wärmekapazität.

00:04:03: Das bedeutet es braucht enorm viel Energie um Wasser zu erwärmen Aber es speichert diese Wärme dann eben auch sehr lange.

00:04:12: Die extrem wasserreiche Landschaft rund um Premnitz mit der Havel und all den zahlreichen Seen, die wirkt wie eine gigantische thermische Batterie.

00:04:20: Also ein riesiger Wärmespeicher?

00:04:23: Ganz genau!

00:04:24: An Tagen an denen die Sonne wirklich unerbittlich vom Himmel brennt absorbieren diese riesigen Wassermassen die Hitze.

00:04:31: Sie kappen quasi diese extremen Temperaturspitzen, die uns so zu schaffen machen.

00:04:35: Ah,

00:04:36: das ist der Grund warum diese extreme Hitze über einunddreißig Grad hier statistisch so selten ist.

00:04:41: Exakt!

00:04:42: Und umgekehrt funktioniert es genauso – in der Nacht wenn es eigentlich stark abkühlen würde gibt das Wasser diese gespeicherte Energie ganz langsam wieder an die Luft ab.

00:04:51: Das heißt die Landschaft selbst fungierte als eine Art naja natürliches Thermostat?

00:04:57: Das ist eigentlich faszinierend.

00:04:58: Ist es auch.

00:04:59: Es ist wie ein perfekt temperierter Wintergarten wissen Sie Warm genug, um Baden zu gehen.

00:05:04: Aber das Wasser puffert die Hitze so ab dass man bei vierundzwanzig Grad eben auch noch problemlos eine fünfzig Kilometer Radtour machen kann ohne sofort einen Hitschlag zu riskieren.

00:05:14: Da treffen sie den Nagel auf dem Kopf.

00:05:17: und genau diese klimatische Gunst bildet überhaupt erstes Fundament für die gesamte wassaturistische Infrastruktur

00:05:24: weil man verlässlicher planen kann.

00:05:25: Richtig!

00:05:26: Wenn das Wetter nicht ständig zwischen Backofen, Hitze und plötzlichen Kälte einbrüchen schwankt können sie Radwegenetze und Angebote am Wasser viel nachhaltiger aufbauen.

00:05:35: Und da sind wir direkt beim wichtigsten Punkt für jeden Sommer die Abkühlung im Wasser.

00:05:41: Wir haben in unseren Unterlagen zwei völlig unterschiedliche Wege gefunden wie Bremnitz das anpackt

00:05:46: Chemiefrei und Natur pur könnte man sagen.

00:05:49: Genau Und hier wird es jetzt richtig interessant.

00:05:53: Der erste Weg ist das Naturbad Bremnitz in der Bergstraße Eineundachtzig-Zee.

00:05:58: Ein wirklich schönes Gelände.

00:06:00: Laut unseren Quellen gibt es dort einen Fünfzig Meter Schwimmerbecken, ein Kinderbecken also alles was man so erwartet.

00:06:07: Aber das entscheidende Detail ist Es wird zu hundert Prozent auf Chlor verzichtet

00:06:12: Hundert Prozent, nichts.

00:06:14: Und da muss ich wirklich mal kritisch einhaken!

00:06:17: Wir alle kennen doch diese öffentlichen Freibäder an einem Sonntag im Duli.

00:06:21: Oh ja... Da sind hunderte Menschen im Wasser.

00:06:23: Da ist Schweiß, da ist tonnenweise Sonnengräme, da sind Hautschuppe.

00:06:29: Wie um alles in der Welt kann ein Bad das ohne die chemische Keule?

00:06:33: Also komplett ohne Chlor, hygienisch sicher bewältigen.

00:06:36: Das ist die große Frage, die sich viele Besucher stellen wenn sie das Wort Naturbart hören.

00:06:41: Man stellt sich dann fälschlicherweise oft so einen trüben Tümpel vor in dem Algen schwimmen.

00:06:47: Genau!

00:06:48: So ein grünes Wasser.

00:06:50: Aber die Realität sieht anders aus.

00:06:52: Die Technik dahinter – die sogenannte Neptunfilteranlage Das ist ein hochkomplexes biologisch mechanisches System.

00:07:00: Neptunfilter klingt schon mal gut.

00:07:02: Aber wie genau funktioniert das?

00:07:04: In den Quellen steht nur etwas von einem Regenerationsteig und speziellen Filtersiedimenten.

00:07:10: Stellen Sie sich diesen Neptuenfiltern nicht wie ein simples Sieb vor, durch dass das Wasser läuft – eher wie eine künstliche Niere für das gesamte Schwimmbad!

00:07:19: Eine

00:07:20: Niere?!

00:07:21: Okay...

00:07:22: Das Wasser im Hauptbecken zirkuliert ja permanent Es wird abgepumpt und in einen separaten, baulich abgetrennten Bereich geleitet.

00:07:30: Und das ist dieser Regenerationsteig!

00:07:32: Da schwimmt man dann aber nicht drin oder?

00:07:34: Nein nein der ist nur für die Reinigung da.

00:07:36: Dieser Bereich ist mit Schilf bepflanzt und besteht aus ganz spezifischen Schichten von Kies- und anderen Sedimenten.

00:07:44: Das Entscheidende ist aber dass was auf diesen Kieselstein wächst Ein Biofilm

00:07:49: Also Bakterien

00:07:50: Ganz genau.

00:07:51: Milliarden von hochspezialisierten Mikroorganismen und Zooplanktonn!

00:07:57: Wenn das verunreinigte Wasser aus dem Schwimmbecken durch diese Kiesschichten sickert, dienen der Schweiß-, der Harnstoff- und auch die organischen Bestandteile der Sonnencreme ... Die

00:08:06: dienen den Bakterien als Nahrung?

00:08:08: Richtig –

00:08:09: denen dient das schlichtweg als Nährung.

00:08:11: Sie fressen die Verunreignigungen buchstäblich auf und verstoffwechseln sie Und die Schilfwurzeln sorgen zusätzlich für eine optimale Sauerstoffversorgung im Sediment, damit diese Bakterien richtig arbeiten können.

00:08:23: Wahnsinn!

00:08:24: Am Ende dieses Kreislaufs wird dann klares biologisch gereinigtes Wasser zurück ins Schwimmbäcken gepumpt.

00:08:30: Wow also ist es quasi ein riesiger kontrollierter natürlicher Wasserfilter den wir dafür unsere Zwecke einspannen.

00:08:39: aber das muss doch irgendwelche Grenzen haben oder?

00:08:42: Definitiv.

00:08:44: Ein biologischer Abbauprozess braucht natürlich Zeit, Chlor tötet Bakterien in Sekunden Bruchteilen ab – ein Biofilm braucht Stunden um Nährstoffe abzubauen.

00:08:54: Ah das heißt man kann da nicht unendlich viele Leute reinlassen?

00:08:57: Exakt!

00:08:58: Deshalb ist bei solchen Anlagen die Pumpleistung und das Wasservolumen strikt an eine maximale Besucherzahl gekoppelt.

00:09:05: Aber wenn das System im Gleichgewicht ist haben sie eine Wasserqualität die extrem hautverträglich ist.

00:09:11: Keine roten Augen

00:09:11: mehr Keine roten Augen, kein stechender Chlorgeruch in der Nase und keine trockene Haut nach dem Baden.

00:09:18: Das ist die kontrollierte Variante?

00:09:21: Wer es ein bisschen wilder mag für den zeigen unsere Quellen noch ganz andere Seiten der Havel.

00:09:26: Da gibt es die Naturbadestelle an der Uferstraße

00:09:29: Mitten im Naturschutzgebiet

00:09:30: Genau untere Havel süd mit einem breiten Sandstrand Und Autos sind da streng verboten.

00:09:37: man kommt nur zu Fuß oder mit dem Kanu hin.

00:09:41: aber Was mich beim Durcharbeiten unserer Notizen am meisten überrascht hat, war der Premnitzer See.

00:09:48: Wenn wir das große Ganze betrachten ist dieser See wirklich ein Paradebeispiel!

00:09:53: Seine Geschichte ist so wunderbar widersprüchlich zu seiner heutigen Nutzung.

00:09:57: Absolut – heute ist es eine idyllische Oase.

00:10:01: aber laut den Quellen ist dieser see eigentlich eine künstliche Wunde in der Landschaft oder?

00:10:06: Ja, das war früher eine Tongrube.

00:10:08: Genau!

00:10:09: Von nineteenhundertdreizehn die nach einem Wassereinbruch vollgelaufen ist und um das Ganze abzurunden baute man dort dann nineteenhundertsechzehn willenartige Häuser – und zwar für die Angestellten der damaligen Pulverfabrik.

00:10:22: Das muss man sich wirklich mal vor Augen führen?

00:10:24: Man badet heute in einer denkmalgeschützten Idylle wovor über einhundert Jahren buchstäblich Sprengstoff für den Ersten Weltkrieg produziert wurde.

00:10:32: Das is doch absurd.

00:10:34: Genau an diesem Punkt wird die Entwicklung von Premnitz so extrem exemplarisch für den Strukturwandel.

00:10:41: Die Industrie hat diese Landschaft massiv geprägt und geformt bis hin zur Entstehung von Seen, aber anstatt diese industriellen Wunden dann einfach dem Verfaltpreis zu geben, hat eine wirklich kluge langfristige Stadtplanung dafür gesorgt dass sich die Natur diesen Raum zurückerobert – und zwar so das er dem Menschen heute auf völlig andere nachhaltige Weise dient!

00:11:02: Diese Transformation, also von Industrie zu Natur führt uns direkt zu unserem nächsten Punkt.

00:11:07: Denn die HW lädt ja nicht nur zum Baden ein sondern man gleitet da auch wunderbar am Ufer entlang.

00:11:13: Auf dem Fahrrad zum Beispiel?

00:11:14: Genau!

00:11:15: Nachdem wir uns abgekühlt haben schwingen wir uns jetzt auf den Sattel und hier stoßen wir in allen Quellen auf ein regelrechtes magisches Datum für die Region Das

00:11:25: Jahr zwei tausend fünfzehn

00:11:26: Die Bundesgartenschau kurz Buga.

00:11:29: Ich muss gestehen ich dachte früher immer Eine Buga bedeutet einfach, dass eine Stadt für ein halbes Jahr ein paar tausend Tulpen pflanzt und dann ist der Zauber auch schon wieder vorbei.

00:11:40: Das denken viele!

00:11:41: Aber unsere Quellen zeichnen hier also wirklich ein völlig anderes Bild für Premnitz

00:11:46: Weil eine Gartenschau in der modernen Stadtplanung selten etwas mit reinem Gärtnern zu tun hat.

00:11:52: Es ist in erster Linie ein massives Instrument der Strukturförderung

00:11:57: Wie so ne Art Extreme Makeover Show für die Stadt

00:11:59: Sackt!

00:12:00: Premnitz hat die Buga-Kathalysator genutzt.

00:12:05: Das Ziel war nicht das Aufhübschen für ein paar Monate, sondern ein kompletter städtebaulicher Umbau.

00:12:11: Der industriell geprägte Bereich am Fluss wurde renaturiert?

00:12:15: Die Uferpromenade wurde massiv aufgewertet

00:12:18: Und das spürt man ja bis heute.

00:12:20: Diese Investitionen in die Wege und Promenaden sind der Grund warum Aktivurlauber, Spezialradfahrer, heute die Region so sehr bevölkern.

00:12:28: Die Infrastruktur ist einfach da.

00:12:30: Wer auf der berühmten Tour Brandenburg unterwegs ist, immerhin eine der wichtigsten Radrouten Deutschlands, der fährt auf die ersten Etappe von Brandenburg an der Havel nach Rathnau – das sind siebenundfünfzig Kilometer direkt durch Premnitz!

00:12:45: Eine wunderschöne Strecke.

00:12:48: Aber ich muss an dieser Stelle eine kurze Kuriosität auf dem Kartenmaterial erwähnen, weil ich wirklich herzlich lachen musste bei der Vorbereitung.

00:12:55: Ich ahne was jetzt kommt!

00:12:56: Wenn man dort durch die Region radelt stößt man auf Ortsnaming, bei denen man sich echt fragt wer sich das ausgedacht hat.

00:13:03: Man fährt durch Dörfer namens Wassersuppe Knoblauch.

00:13:07: und dass es wirklich mein absoluter Favorit.

00:13:09: kotzen

00:13:10: Ja das ist historisch gewachsen aber für Touristen immer wieder ein Highlight.

00:13:14: Ich meine stellen Sie sich das mal vor Sie sitzen in einem wunderschönen Café nach einer langen Radtour und schreiben eine Postkarte.

00:13:22: Welcher Urlauber würde nicht gerne einen postalischen Gruß mit dem Stempel Kotzen an die lieben Kollegen im Büro schicken?

00:13:28: Es zeugt zumindest von einer gewissen historischen Kreativität bei der Namensgebung, aber wenn wir von diesen Wegen- und der Uferpromenade sprechen gibt es noch einen viel wichtigeren Aspekt als lustige Ortsnamen.

00:13:41: Welchen meinen sie?

00:13:42: Die Promenade ist nicht nur schön Sie ist asfaltiert und extrem gut befestigt.

00:13:48: Es gibt dort an der Uferpromenade sogar einen Aussichtsturm, der mit einem Fahrstuhl ausgestattet ist.

00:13:54: Das klingt vielleicht erstmal banal aber in der Tourismusplanung ist das fast schon revolutionär

00:13:59: Weil es Barrieren abbaut.

00:14:00: Richtig!

00:14:01: Es schafft eine absolute Inklusivität.

00:14:04: Wenn wir so von Aktivurlaub sprechen dann denken wir oft an den fünfundzwanzigjährigen Mountainbiker Der über Stock- und Stein springt.

00:14:12: Ja genau das Bild hat man im Kopf.

00:14:14: Aber durch diese spezifische Beschaffenheit der Buga-Hinterlassenschaften ist die Natur hier für Familien mit Zwillingskinderwagen, für Senioren mit Rollatoren und für Menschen im Rollstuhl gleichermaßen erlebbar.

00:14:27: Es demokratisiert den Zugang zur Natur.

00:14:30: Inklusivität ist wirklich ein fantastisches Stichwort hier!

00:14:33: Denn diese gut ausgebauten Wege bedeuten ja auch dass man sich nachts gefahrlos draußen bewegen kann.

00:14:40: Oh ja, das ist wichtig für das was jetzt kommt.

00:14:42: Und wenn in Premnitz und dem gesamten Westhaveland nach einem langen warmen Rad- und Badetag die Sonne untergeht?

00:14:49: Dann passiert etwas worüber wir ganz am Anfang schon kurz gesprochen haben Es wird dunkel Aber also nicht dieses städtische orange graue Dämmerlich dass wir aus Ballungszentren so kennen

00:15:01: Sondern eine fundamentale fast schon Pechschwarze Dunkelheit.

00:15:05: Genau Wir sprechen hier vom Sternenpark Westhafeland.

00:15:08: Im Jahr hier wurde der Naturpark von der IDA als erster Sternenpark Deutschlands offiziell anerkannt.

00:15:16: Und um nochmal auf das zurückzukommen, was ich vorhin sagte – es ist wirklich wahr!

00:15:20: Messungen haben ergeben dass der Nachthimmel so dunkel ist wie in der Wüste Namibias.

00:15:25: Es ist kein Marketing Gag, das sind harte Fakten.

00:15:28: Also was bedeutet das alles für uns?

00:15:30: Es klingt ja fast wie Magie, dass man nur fünfundsechzig Kilometer vom extrem hell erleuchteten Berlin entfernt eine Dunkelheit wie in Afrika findet.

00:15:39: Wie ist das überhaupt möglich?

00:15:41: Das liegt an einer Kombination aus sehr dünner Besiedlung und extrem strikten lokalen Vorschriften.

00:15:48: Lichtverschmutzung also Light Pollution die breitet sich ja wie so ne riesige Kuppel über Städten aus.

00:15:53: Ja den Himmel über Berlin sieht man ja noch malenweit leuchten Genau.

00:15:57: Aber im West-Havelland gibt es strenge Beleuchtungsrichtlinien für Straßenlaternen und auch für Gebäude.

00:16:03: Das Licht darf einfach nicht nach oben abstrahlen!

00:16:07: Und wer den Sternenpark nachts besucht, der wird dringend gebeten nur Rotlichttaschenlamfen zu benutzen.

00:16:12: Da weißes Licht die Adaption des menschlichen Auges an die Dunkelheit – also an diese Schwerze – für fast eine halbe Stunde zerstört.

00:16:19: Man wäre quasi blind für die Sterne.

00:16:24: In unseren Quellen wird so plastisch beschrieben, dass man die Milchstraße nicht nur als diesen typischen Blassenstreifen erahnt sondern wirklich als ein riesiges dreidimensional wirkendes Wolkengebilde am Himmel sieht.

00:16:35: Und man kann sogar das Air-Glow beobachten?

00:16:38: Ja dieses Air-GLOW!

00:16:41: Was genau hat es damit auf sich?

00:16:42: Das klingt für mich irgendwie wie aus einem Science Fiction Film.

00:16:45: Das ist ein unglaublich faszinierendes physikalisches Phänomen Air Glow oder auch das Nachthimmelicht genannt, das entsteht hoch oben in der Ionosphäre.

00:16:55: Okay also ganz weit oben?

00:16:57: Ja!

00:16:58: Tagsüber spaltet die intensive UV-Strahlung der Sonne Sauerstoff und Stickstoffmoleküle in der oberen Atmosphäre auf.

00:17:06: Wenn diese Atome dann in der Nacht wieder zu Molekülen rekombinieren geben sie überschüssige Energie in Form von einem ganz schwachem oft so grünlichem oder rötlichen Licht

00:17:17: ab.

00:17:17: Das ist eine Form von Chemiluminescence.

00:17:20: In Städten überstrahlt das künstliche Licht dieses Phänomen natürlich komplett, aber hier in dieser absoluten Dunkelheit wird das schwache Leuchten der Erdatmosphäre plötzlich mit bloßem Auge sichtbar!

00:17:32: Das ist unglaublich.

00:17:34: und was mich beim Lesen besonders gefreut hat?

00:17:37: In unseren Unterlagen haben wir auch den Erfahrungsbericht des Journalisten Manfred Fischer gelesen.

00:17:41: Ah ja ein sehr schöner Artikel.

00:17:44: ist nämlich Rollstuhlfahrer.

00:17:45: Und hier schließt sich der Kreis zu dem, was wir vorhin über die barrierefreien Uferpromenaden gesagt haben.

00:17:50: Er berichtet von seinem Besuch in Ferchesah und Locho also mitten im Sternenpark.

00:17:55: Sein Vermieter dort hatte spezielle Teleskope wie das Celestron XLT... ...und Fischer beschreibt, wie fantastisch zugänglich das alles war weil man die Teleskoppe eben so justieren konnte dass er ganz bequem aus dem Rollstühl heraus in die tiefen Krater des Mondes blicken konnte.

00:18:12: Oh, das Zellestron XLT ist wirklich ein ganz hervorragendes Instrument für solche Beobachtungen.

00:18:18: Aber haben Sie in Fischers Bericht eigentlich auch die Passage über die Spandauer Astronomen gelesen?

00:18:23: Ähm ... Warten sie!

00:18:25: Da war was.

00:18:25: ja...

00:18:26: Die hatten da nämlich etwas noch viel beeindruckenderes aufgebaut.

00:18:29: Ein Hydrogen-Alpha-Teleskop und damit schaut man eben nicht nachts in die Sterne sondern am helllichten Tag direkt in die Sonne.

00:18:37: Warte mal, direkt in der Sonne.

00:18:40: Das ist doch normalerweise das erste, was man als Kind lernt.

00:18:43: Schauen niemals durch ein Fernglas oder Teleskop in die Sonne.

00:18:46: Es sei denn du möchtest dir dein Auge frittieren!

00:18:49: Ganz

00:18:49: genau.

00:18:50: und deshalb ist die Technologie von so einem H-Alpha-Teleskop ja so absolut genial.

00:18:56: es blockiert neunundneunzig Komma Neun Neun neun Prozent des gesamten Sonnenlichts.

00:19:01: Okay

00:19:02: Es lässt ausschließlich eine einzige, extrem spezifische Wellenlänge durch – exakt sixhundertsechsundfünfzigkommar achtundzwanzig Nanometer.

00:19:11: Das ist genau das tiefe rote Licht, dass von angeregtem Wasserstoffgas in der Sonnenkomusphäre ausgestrahlt wird.

00:19:18: Ach krass!

00:19:19: Ja... Wenn Sie da durchschauen, sehen sie die Sonne eben nicht als gerelle weiße Scheibe, die einen blendet sondern als brodelnden Feuerrotenball.

00:19:29: Sie können gewaltige Sonnenerruptionen diese sogenannten Protuberanzen live dabei beobachten wie sie zehntausende Kilometer weit ins All schießen.

00:19:38: Das ist eine Dynamik, die ein die unvorstellbaren Kräfte unseres Zentralgestirns regelrecht spüren lässt.

00:19:44: Es ist wirklich...

00:19:45: Okay okay ich merke schon da geht gerade so richtig der Vollblutastronomen mit Ihnen durch.

00:19:49: Entschuldigen Sie, da bin ich vielleicht ein bisschen zu enthusiastisch geworden.

00:19:52: Alles gut!

00:19:53: Aber wir müssen sie mal kurz von den Sonneneruptionen zurückholen auf die Erde.

00:19:57: Warum ist dieser Schutz der Dunkelheit?

00:19:59: Also abseits von der Faszination für Sternkucker eigentlich so wichtig für die Region

00:20:04: Naja... Die Frage ist essentiell.

00:20:06: Es geht hier ja nicht nur um Tourismus oder hübsche Ausblicke in den Weltraum.

00:20:11: Lichtverschmutzung ist ein wirklich gravierendes ökologisches Problem.

00:20:15: Inwiefern...?

00:20:16: Der künstliche Tagnachtrhythmus, den wir Menschen erschaffen, irritiert Zugvögel massiv in ihrer Navigation.

00:20:23: Er lockt nachtaktive Insekten bis zur völligen Erschöpfung an Straßenlaternen was gigantische Auswirkungen auf die Bestäubung von Pflanzen hat.

00:20:31: Stimmt dieses Insektensterben an Latern

00:20:34: Hemd die Ausschüttung von Melatonin, unserem Schlafhormon.

00:20:38: Der Sternenpark ist also viel mehr als nur ein Gimmick für Touristen – er ist ein überlebenswichtiges Refugium für die gesamte Flora und Fauna!

00:20:48: Ein Refugiem der absoluten Stille und Dunkelheit….

00:20:52: das ist wirklich ein schöner Gedanke.

00:20:54: Aber wir wissen ja so einen Sommer in Premnitz hat am Ende des Saisons nicht nur stille Seiten.

00:21:00: Wenn der August sich so dem Ende zuneigt, hat die Stadt noch ein richtig lautes pulsierendes Finale zu

00:21:05: bieten.

00:21:06: Das legendäre Uferfest.

00:21:08: Genau!

00:21:09: Das ist ein klassischer gesellschaftlicher Anker für die gesamte Region – das wirft auch immer wichtige Fragen über den Zusammenhalt nach dem industriellen Wandel auf.

00:21:18: Und was für einen Fest das ist?

00:21:21: In unseren Quellen für dieses Jahr Also für es ist das Uferfest für das Wochenende vom XXIII.

00:21:28: bis zum XX.

00:21:29: August an der Havelpromenage angesetzt.

00:21:34: Interessant ist hier auch die Historie.

00:21:36: Früher hieß das Ganze mal Dachsberg fest und fand drüben am Premnitzer See statt.

00:21:41: Sie wissen schon, da bei der ehemaligen Pulverfabrik über die wir vorhin gesprochen haben.

00:21:45: Ah!

00:21:45: Ja... Letztes Jahr, twenty-fünfundzwanzig gab es anlässlich von sechshundertfünfzig Jahre Premnitz eine gewaltige Sonderauflage.

00:21:53: aber dieses Jahr kehrt man zu dem geliebten klassischen Format zurück.

00:21:57: Was gibt's da alles?

00:21:58: Wir reden hier von einer Buga-Bühne, einer eigenen Wasserbühne Street Food Rummel einem riesigen Höhenfeuerwerk und sonntags dann dem traditionellen Familientag.

00:22:09: Was mir beim Lesen der organisatorischen Details da besonders aufgefallen ist, ist die Professionalisierung, die dahinter steckt.

00:22:16: Die Stadt organisiert das nicht einfach so nebenbei im Rathaus sondern vergibt es gezielt nach einer europaweiten Ausschreibung

00:22:24: Und dieses Jahr hat die Cottbusser Brauhaus GmbH den Zuschlag bekommen.

00:22:28: Aber was genau ist daran eigentlich so bemerkenswert?

00:22:32: Ist das nicht ganz normal für Stadtfeste?

00:22:35: Nicht unbedingt.

00:22:36: Oft versuchen kleinere Städte solche Groß-Events komplett ehrenamtlich oder rein aus der eigenen Verwaltung herauszustämmen, um Geld zu sparen.

00:22:45: Das führt auf Dauer aber sehr oft zur völligen Überlastung der lokalen Akteure und zu einem gewissen Stillstand im Konzept.

00:22:51: Man macht halt immer das Gleiche.

00:22:54: Wenn eine Stadt wie Premnitz, die ja wie wir besprochen haben einen massiven industriellen und demografischen Wandel durchlebt hat solche Feste gezielt extern ausschreibt dann zeigt das enorme Weitsicht.

00:23:06: Weil man sich Expertise einkauft?

00:23:08: Ja!

00:23:09: Man sichert sich professionelle Qualität holt sich frische Impulse von außen und entlastet die eigenen Strukturen Und gleichzeitig nutzt man das Erbe der Buga.

00:23:18: Diese Promenade wurde nämlich nicht nur als schöner Gehweg konzipiert, sondern direkt so mit Strom-, Wasser- und Platzangebot ausgestattet, dass sie als hochmodernes Festivalgelände funktioniert.

00:23:31: Wow!

00:23:31: Es ist also quasi der Beweis, dass Feste nicht nur zuckerwatte und laute Musik sind, sondern wirklich der Kit, der eine Stadtgesellschaft nach einem großen Strukturwandel zusammenhält.

00:23:42: Sie feiern praktisch ihre eigene gelungene Transformation der Ampflussufer.

00:23:46: Besser hätte ich es wirklich nicht zusammenfassen können!

00:23:48: Da sind wir auch schon fast am Ende unserer heutigen Analyse angelangt, aber ich möchte Ihnen liebe Zuhörerinnen und Zuhörer noch einen abschließenden Gedanken mit auf den Weg geben.

00:24:01: Da bin ich jetzt gespannt.

00:24:02: Etwas das zwar so nicht wörtlich in den Quellen stand sich für mich aber irgendwie wie ein roter Faden durch unsere gesamte Recherche zog.

00:24:11: Stellen Sie sich vor, wir könnten eine Zeitreise machen.

00:24:14: Wir stünden im Jahr nineteenhundertsechzehn an jenem Orndell am Bremenitzer See.

00:24:19: Der Boden ist aufgerissen Vor uns stampft eine dreckige laute Pulverfabrik Und die Luft schmeckt nach Schwerindustrie.

00:24:26: und Ruß Hätten sie in genau diesem Moment jemals geglaubt Dass hundert Jahre später An exakt demselben Ort ein Naturparadies existiert?

00:24:35: Niemals Eine Region mit biologisch gereinigten komplett chlorfreien Schwimmbädern Mit renaturierten Flussauen, in denen sich Inklusion und Tourismus verbinden.

00:24:46: Und mit den dunkelsten am strengsten geschützten Nachthimmeln ganz Europas!

00:24:50: Wenn Bremnitz eine solche enorme Transformation vom Industriestandort zum ökologischen Vorzeige-Projekt schaffen konnte?

00:24:57: Was könnten dann die heutigen grauen, lauten Industriegebiete in einhundert Jahren

00:25:02: sein?!

00:25:03: Ich finde das ist ein extrem hoffnungsvoller, erfasst schon faszinierender Gedanke für die Zukunft.

00:25:08: Ein sehr schöner Abschlussgedanke.

00:25:10: Und damit sind wir auch schon wieder am Ende unseres Podcasts.

00:25:13: Hören Sie in vierzehn Tagen gerne wieder rein!

00:25:15: Sie finden uns auf allen bekannten Plattformen, den Next Premnitz-Vierunddreißig-Podcast ist eine Produktion von Ström New Audio Culture mit freundlicher Unterstützung der PWG, der WBG und der Stadt Premniz.

00:25:28: Verpassen sie das nächste Mal nicht.

00:25:29: Genau Und vergessen Sie nicht, auch mal in unsere Show-Notes zu schauen.

00:25:34: Dort haben wir nämlich weitere Informationen und detaillierte Links für sie zusammengetragen falls sie da tiefer in die Materie eintauchen wollen.

00:25:43: Lohnt sich auf jeden Fall!

00:25:44: Wenn Ihnen dieser Blick in die Quellen gefallen hat empfehlen Sie uns sehr gerne an Freunde, Verwandte oder Kollegen weiter.

00:25:50: das hilft uns wirklich enorm.

00:25:52: Und zu guter Letzt weil wir es ja am Anfang versprochen haben Wir schicken die allerbesten Urlaubsgrüße an unseren Produzenten rüber nach Holland und Belgien.

00:26:01: Genieß die Waffeln und die Meeresprise!

00:26:04: Genau, und dann Sie liebe Zuhörerinnen und Zuhörer wenn sie selbst gerade unterwegs sind schicken Sie uns doch auch gerne einen kleinen Gruß aus Ihrem eigenen Urlaub per Mail.

00:26:14: wir freuen uns wirklich immer sehr darüber.

00:26:16: machen Sie es gut.

00:26:17: genießen Sie diesen wunderbaren Sommer und bis zum nächsten Mal.

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